Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe

Ansprechpartner

Dr. med. Jürgen Willmann, Dr. med. Thomas Paradowski

0471 299-3631

0471 299-3839


Sabrina Kuiper

Sabrina.Kuiper@klinikum-bremerhaven.de

Leistungsspektrum

Junge Frauen und Frauen mittleren Alters
  • Überprüfung und Vervollständigung des Impfstatus
  • Beratung und Durchführung HPV Impfung
  • Verhütungsberatung
  • Beratung zu Behandlungsmöglichkeiten bei Menstruationsbeschwerden
  • Krebsfrüherkennung Untersuchung ab 20 Jahre
  • Diagnostik und Therapie bei unerfülltem Kinderwunsch
  • Schwangerenvorsorge im Rahmen der Mutterschaftsrichtlinien

Wahlleistungen

  • Beratung und Einlage einer Verhütungsspirale
    (Kupferspirale oder Hormonspirale) + spätere Lagekontrolle
  • Beratung und Einlage eines Verhütungsstäbchen (Implanon)
  • Tests auf sexuell übertragbare Erkrankungen
    (z.B. HPV, HIV, Chlamydien und mehr)
  • Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft
Frauen in der Mitte des Lebens und nach der Menopause
  • Krebsfrüherkennungsuntersuchung einschl. Stuhltest ab 50 Jahre
  • Beratung und Therapie bei Wechseljahrbeschwerden
  • Beratung und Mammographie Screening ab 50 Jahre

Wahlleistungen

  • Bestimmung des Hormonstatus
  • Ultraschalluntersuchung der Genitalorgane
  • Ultraschalluntersuchung der Brust
Onkologische Patientinnen

Wir betreuen Sie fürsorglich im Rahmen des Nachsorgeprogrammes und arbeiten hier Hand in Hand mit anderen Fachabteilungen im Klinikum und allen Praxen in der Umgebung. Wir sorgen für eine schnelle Diagnosestellung und darauffolgende Behandlungen.

Chemotherapie

Die Chemotherapien der Frauenklinik im Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide erfolgen in der onkologischen Tagesklinik. Sie werden durch ein erfahrenes Ärzte- und Schwesternteam betreut.

Neben Standardtherapien werden Sie, als Patientin mit gynäkologischer Krebserkrankung, zur Teilnahme an Studien motiviert. Dadurch haben Sie häufig als erste die Chance, neue Therapieansätze zu erfahren. Grundsätzlich richtet sich die Chemotherapie nach dem Erkrankungsstadium. Dabei lassen sich ein kurativer und ein palliativer Therapieansatz unterscheiden. Handelt es sich um ein frühes Erkrankungsstadium, wird im Allgemeinen versucht, die Heilungsrate mit der Chemotherapie zu verbessern. Häufig wird eine solche Therapie unterstützend und vorbeugend durchgeführt. Ziel der vorbeugenden Chemotherapie ist die völlige Beseitigung von Mikrometastasen.

Wird die Chemotherapie im Rahmen des Behandlungskonzeptes zeitlich an den Anfang gesetzt, spricht man von einer primären oder präoperativen Chemotherapie. Dadurch soll die Größe des Primärtumors reduziert werden, damit eine Operation besser bzw. überhaupt möglich wird. Der Chemotherapie muss immer eine histologische Sicherung der Diagnose vorausgehen. Etabliert hat sich dieses Vorgehen vor allem beim lokal fortgeschrittenen und bei Karzinomen mit ausgedehnter Infiltration der Haut.

Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium ist das primäre Therapieziel die Erhaltung oder Wiederherstellung der Lebensqualität. Die Abschätzung der Bedürftigkeit einer Behandlung richtet sich vor allem nach dem primären Krankheitsstadium. In der palliativen Situation wird sich hingegen nach der individuellen Verbesserung der Krankheitssymptome gerichtet.

Die Monotherapie ist heute vielfach durch Kombinations- oder Polychemotherapien abgelöst worden. Diese haben sich als stärker wirksam und auch als relativ verträglich erwiesen. Monotherapien haben jedoch noch insbesondere bei älteren Patientinnen eine hohe Bedeutung.

Das Prinzip einer Polychemotherapie besteht darin, mehrere Substanzen mit erwiesener guter Wirksamkeit in der Monotherapie, die in verschiedenen Phasen des Zellzyklus eingreifen, sinnvoll miteinander zu kombinieren.

Heute wird überwiegend die intravenöse Verabreichung der Zytostatika in Form einer Stosstherapie (d.h. Infusionsdauer maximal einige Stunden) durchgeführt. Bei manchen Substanzen mit zellzyklusspezifischer Wirkung kann jedoch eine Dauerinfusion günstiger sein. Durch moderne Pumpsysteme können solche Infusionen ebenfalls ambulant verabreicht werden. Empfehlenswert ist für diese Art der Chemotherapie, aber auch für die Chemotherapie-Patientinnen im Allgemeinen die Implantation eines Port-Systems zur Vermeidung der oft schmerzhaften Punktion peripherer Venen und zur Minimierung des Risikos einer Gewebeschädigung durch ein Paravasat. Das Port-System ist eine Kunststoffkammer mit Venenkatheter, die ambulant in Lokalanästhesie implantiert werden kann.

Wir nehmen uns für Sie die Zeit, die Sie brauchen.

Nehmen Sie Ihre Termine bei uns auch sehr gerne mit einem Angehörigen wahr.