Neue Räumlichkeiten für die Psychiatrie

Mitarbeiter und Patienten sind in Neubau umgezogen / Anbau bringt mehr Platz und zusätzliche Betten

Es ist eine der größten Kliniken am KBR, nun wurde das Behandlungszentrum für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik abermals erweitert. Ein Anbau bringt mehr Platz für weitere 20 Betten. Die Umbauarbeiten konnten im vergangenen Jahr abgeschlossen werden, in der ersten Januarhälfte 2020 folgte der Umzug von Mitarbeitern und Patienten.

Stationsleitungen Anne Ziffer und Tanja Rosenbrock haben den Umzug begleitet, der sowohl die Mitarbeiter als auch die Patienten betraf. „Die vorhandenen psychiatrischen Stationen 2A und 2B sind aus dem Hauptgebäude in die Räumlichkeiten des Neubaus umgezogen“, berichtet Sonja Kück, Departmentleitung für Notfallversorgung, Aufnahme, Entlassung und Psychische Gesundheit. „Die Leitungen haben sich in die Planung sehr engagiert eingebracht. Alle Kolleginnen und Kollegen haben den Umzug motiviert begleitet, sodass ein reibungsloser Ablauf möglich war.“

Der seit 1.10. am KBR tätige neue Chefarzt der Abteilung PD Dr. S. Cohrs zeigt sich hoch erfreut über die aus dem Neubau resultierenden Möglichkeiten: „Mit dem Neubau und der Erweiterung haben wir helle und freundliche Räume gewonnen und können damit den Herausforderungen in der Versorgung der Bremerhavener mit seelischen Störungen künftig besser gerecht werden. Darüber bin ich sehr froh“. Zudem biete das neue Raumangebot auch Möglichkeiten zur  Weiterentwicklung spezialisierter Behandlungsangebote.

Los ging es bereits im Dezember mit dem Umzug der Ergotherapie in die neuen Räumlichkeiten. Die Station 2A ist mit 18 Mitarbeitern und 16 Patienten auf die neue Station 2M umgezogen. Diese bietet nun für 20 Patienten Platz. Am Folgetag stand der Umzug der Station 2B auf die neue Station 1M an. Hier gibt es künftig ebenfalls 20 neue Betten, die seit dem Umzug belegt sind. Auch für diese Patienten hieß es: Koffer packen, umziehen.

Für den Neubau wurden insgesamt 36 Module jeweils nachts mit Sondertransporten angeliefert und tagsüber vor Ort zu einem dreigeschossigen Gebäude zusammengefügt. Das größte Modul wiegt 26 Tonnen. Darin integriert waren bereits bei Anlieferung Treppen und ein Aufzugschacht.

Bereits der Psychiatrie-Neubau 2011 brachte eine deutliche Ausweitung der Bettenzahl. Durch den nun erfolgten weiteren Anbau hat die Abteilung der Psychiatrie ihre Kapazität um 16 zusätzliche Behandlungsplätze erhöht. Die zusammengeschlossenen Module bilden das neue Gebäude der Psychiatrie und sind neben dem Psychiatrie-Anbau von 2011 angeordnet.

Zurück