Neue Kinderklinik nimmt Betrieb auf

Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide versorgt fortan auch Kinder und Jugendliche / Umzug am Jahreswechsel lief reibungslos / Spendenaktion läuft

Der Umzug der Kinderklinik ist vollzogen: Seit gestern (2. Januar) nimmt das Klinikum Bremerhaven- Reinkenheide verletzte oder erkrankte Kinder stationär auf. Die Kinderambulanz ist bereits seit dem Neujahrsmorgen in Betrieb.

„Dem Einsatz der Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass der Umzug nahezu reibungslos verlief“, so Sebastian Dost, Pressesprecher des KBR. „Möbel und medizinische Gerätschaften wurden in den neuen Räumlichkeiten verstaut, wir sind auf die Kinder sehr gut vorbereitet. Ihre Versorgung steht für uns im Mittelpunkt.“ Der erste stationäre Patient der neuen Kinderklinik ist Max (13). Er hat einen akuten Diabetes und erhält im KBR die notwendige Versorgung.

„Wir freuen uns, dass wir fortan hier im Klinikum Kindern helfen können und Familien ein stückweit Sicherheit geben, dass sie im Notfall vor Ort medizinische Hilfe erhalten“, so der Pressesprecher. Die Pädiatrie und die Neonatologie waren in Bremerhaven bislang in Trägerschaft von AMEOS. Mit dem Jahreswechsel ist der Versorgungsauftrag ans Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide übergegangen.

„Wir haben uns seit Wochen auf den Umzug vorbereitet. Nun hat alles gut geklappt", berichtet Angelika Prinz, Stationsleitung der Kinderklinik.

Eine große Herausforderung des Projekts „Kinderklinik“ war der eng getaktete Zeitplan: Im August 2019 hat die zuständige senatorische Behörde dem KBR den Versorgungsauftrag erteilt. Parallel liefen bereits die organisatorischen Vorbereitungen, die Umzüge und Umbauten im KBR mit dem Ergänzungsbau am Gebäude der ehemaligen Hautklinik. Mitte Dezember erfolgte die Schlussabnahme, seitdem wurden die Stationsräume eingerichtet. Nur fünf Monate nachdem der Versorgungsautrag erteilt wurde, ist die neue Kinderklinik am KBR arbeitsfähig und die ersten Patienten werden aufgenommen.

Die Planung einer offiziellen Einweihungsfeier ist durch den eng getakteten Zeitplan auf der Strecke geblieben. Sie soll folgen, sobald sich der Betrieb eingespielt hat. Abgeschlossen ist das Projekt ohnehin noch nicht. Die nun eröffnete Kinderklinik ist nur eine Übergangslösung. Um den gesamten Versorgungsauftrag zu erfüllen, ist ein Kinderklinik-Neubau erforderlich. Hierfür gibt es aber noch keine Finanzierungszusage des Landes. Auch für die jetzt in Betrieb genommene Übergangslösung, die rund 4,3 Millionen Euro kostet, ist das KBR in Vorleistung getreten. Auch hier steht die Finanzierungszusage des Landes noch aus. Um die Finanzierung der Kinderklinik zu sichern, bittet das Klinikum deshalb um Spenden.

Informationen zur Klinik für Kinder und Jugendmedizin: www.klinikum-bremerhaven.de/kinderklinik

Informationen zur Spendenaktion: www.klinikum-bremerhaven.de/spenden-ahoi

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