Informationen für für Ärzte und Zahnärzte

Bitte um Patienten-Informationen – möglichst vorab

Um Ihre Patienten möglichst schnell und zielgerichtet mitbeurteilen oder mitbehandeln zu können, bitten wir Sie, uns folgende Informationen vorab oder zum Patienten-Termin zukommen zu lassen:

  • Überweisungsauftrag
  • Unterlagen und Informationen zur bisherigen Diagnostik, zu bisherigen Behandlungen und zur weiteren Therapieplanung.

Bei umfangreicheren Problemstellungen bitten wir um Vorabinformationen.

Bei Überweisung zur bildgebenden Diagnostik (DVT)

Seit 2008 verfügen wir in der MKG-Klinik über einen Digitalen Volumentomographen (DVT) Sirona Galileos. Dieser ermöglicht die vollständige dreidimensionale Diagnostik des Gesichtsschädels, wie Sie sie von der Computertomographie kennen. Der DVT weist gegenüber der CT je nach gewählter Auflösung eine bis zu 10 Mal geringere Strahlenbelastung auf. Die Indikation zum DVT ist daher bei nahezu allen Fragestellungen im Zusammenhang mit dem knöchernen Gesichtsschädel  gegeben.

Sie erhalten von uns den vollständigen Datensatz mit der Galaxis Viewer-Software auf CD. Diese ermöglicht es Ihnen, den Datensatzes in axialen, coronaren und sagittalen Schnitten, in individuellen Schnittebenen und in 3D-Darstellung zu betrachten. Der auf Wunsch zur Verfügung gestellte Dicomdatensatz kann in Softwareprogramme wie z.B. SimPlant, Med 3D, Sicat eingelesen und dort weiterbearbeitet werden.

Bitte beachten Sie, dass die Kosten, die in etwa der Computertomographie entsprechen, bisher nur von den PKVen erstattet werden. Gesetzlich Versicherten müssen wir die Kosten in Rechnung stellen.

Zusammenarbeit Implantologie

Implantatprothetische Lösungen sind heute bei nahezu jeder prothetischen Behandlungsplanung mit in die differentialtherapeutischen Überlegungen einzubeziehen. Folgendes gemeinsames Vorgehen hat sich nach unseren Erfahrungen bewährt:

  • Erstberatung zur Möglichkeit einer implantatprothetischen Behandlung durch Sie.
  • Vorstellung Ihres Patienten mit vorhandenen Röntgen- und Modellunterlagen und einer orientierenden Angabe zum angestrebten Behandlungsziel (festsitzender oder abnehmbarer Ersatz, Einzelkronenversorgung oder Verblockungen und ähnliches).
  • Nach der chirurgischen Befunderhebung und Abklärung notwendiger prä- oder periimplantologischer Behandlungsmaßnahmen (Augmentationen, Sinuslift, Membrantechniken, Weichteilchirurgie) werden wir Ihrem Patienten die chirurgische Vorgehensweise und die Behandlungsrisiken erklären.
  • Im Anschluss an diese Untersuchung, Beratung und chirurgische Aufklärung werden wir Ihnen einen schriftlichen Therapievorschlag zusenden, den Ihr Patient zusammen mit dem chirurgischen Kostenvoranschlag in Kopie erhält.
  • Ihr Patient wird dann mit Ihnen gemeinsam das endgültige Behandlungskonzept festlegen. Anschließend kann er einen Termin zu Beginn der Therapie bei uns vereinbaren.
  • Das gemeinsame Vorgehen können wir jederzeit telefonisch besprechen. Wir empfehlen, auch den Zahntechniker frühzeitig in die Behandlungsplanung mit einzubeziehen, da er die für die angestrebte Versorgung erforderlichen Implantatpositionen festgelegt und zumeist einer Bohrschablone fixiert (“backward planning”).

Die Wahl des Implantatsystems überlassen wir Ihnen. In der Behandlung beschränken wir uns auf den chirurgischen Teil der Behandlung

Hier finden Sie die aktuelle Stellungnahme der DGZMK zum Langzeiterfolg von Implantaten.