Corona Infos

 

 

Aktuellen Informationen zum Thema
„Corona-Virus in Bremerhaven“ sowie
die Zahlen/Kontaktdaten/FAQs
erhalten Sie auf den Seiten der Stadt.

Die „Corona-Krise“ beschäftigt das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide auf allen Ebenen. Zur optimalen Versorgung unserer Patienten und zum Schutz sowohl der Patienten als auch unserer Mitarbeiter haben wir seit März 2020 weitreichende Maßnahmen ergriffen. Diese wurden und werden fortlaufend an die aktuelle Infektions- und Gesetzeslage angepasst.

Die Entscheidung und Koordination der Maßnahmen übernimmt am Klinikum der Corona-Krisenstab des KBR. Hier gibt es weiterführende Infos zum Krisenstab. Dieser seht im engen Austausch mit dem Krisenstab der Stadt Bremerhaven. Hier geht es zu den aktuellen Informationen der Stadt zum Thema Corona.

Wichtig aus Sicht des Klinikums in der Pandemie: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere Patientinnen und Patienten und deren Kontaktpersonen vor einer möglichen Infektion schützen. Hier greift ein umfassendes Schutzkonzept mit zahlreichen Einzelmaßnahmen (siehe unten). Ein Baustein ist das Besuchsverbot, eine Vorgabe der Corona-Verordnung des Landes Bremen. Hier gibt es weitere Informationen zu den Besucherregelungen.

Schutzkonzept

Schutzkonzept - Grundsätzliches

Zentraler Aspekt des Schutzkonzepts ist entsprechend der RKI-Empfehlungen insgesamt die „AHA-Regel“: Abstand – Hygiene – Alltagsmasken. Dies gilt für alle Personen, die sich im KBR aufhalten: Mitarbeiter, Patienten und Besucher.

Diese Alltagsregel reicht für ein Krankenhaus bei weitem nicht aus. Hier gilt es, die Patienten und Mitarbeiter vor einer möglichen Infektion besonders zu schützen. Wirksamstes Mittel hierfür ist es, die möglichen Kontakte zu minimieren und mögliche Infektionen frühzeitig zu detektieren. Konkret: Besuche einschränken, mögliche Verdachtsfälle unter den Patienten isolieren, sowohl Patienten als auch Mitarbeiter umfassend testen.

Maskenpflicht

Am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide gilt eine Maskenpflicht. Alle Personen, die sich im KBR aufhalten, müssen einen MNS tragen: Patienten, Mitarbeiter und Besucher.

Auch Personen mit „ärztlichem Attest“ über eine Maskenbefreiung oder „MNS-Unverträglichkeit“ sind verpflichtet, am Klinikum einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Ein „Spuck-Schutz“ oder Visiere reichen als Mund-Nasen-Bedeckung nicht aus. Werden „Alltagsmasken“ (Stoffmasken, DIY-Masken) als MNS verwendet, so müssen diese Mund und Nase bedecken. Für die Mitarbeiter gelten darüber hinaus gesonderte Maskenvorschriften, je nach Arbeitsbereich und Gefahrenbereich.

Wichtig: Ein einfacher Mund-Nasen-Schutz dient in erster Linie dem Fremdschutz.
Und: Noch wichtiger als ein Mund-Nasen-Schutz bleiben die Einhaltung der allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln.

Schutz und Testung der Patienten

Wir sind gerne für Sie da – auch in Zeiten von Corona! Dabei legen wir besonderen Wert auf Ihre Sicherheit – und auf den Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu gehört, dass alle unsere Patienten vor ihrer Aufnahme auf das Corona-Virus getestet werden. Bei Notfällen, die über die ZNA zu uns ins Klinikum kommen, erfolgt der PCR-Abstrich direkt bei uns im Haus. Zusätzlich nutzt das KBR seit Oktober 2020 Antigen-Schnelltests.

Besuchsverbot

Aktuell gilt für alle Krankenhäuser im Land Bremen noch immer ein generelles Besuchsverbot. Ausnahmen davon dürfen nur wenigen Fällen: „(...) bei Minderjährigen, Gebärenden, im Notfall, in palliativen Situationen, bei der Versorgung von stationären Langzeitpatientinnen und -patienten, Schwerstkranken und Sterbenden oder bei der Betreuung durch Sorgeberechtigte“ heißt es in der Corona-Verordnung hierzu. Um Patienten und Mitarbeiter in der aktuellen Situation weiterhin bestmöglich schützen zu können, werden die Anträge auf Ausnahmegenehmigungen vom generellen Besuchsverbot sehr strikt geprüft. Nach wie vor möglich ist die Begleitung zur Geburt: Am KBR darf der Vater bei der Geburt des Kindes dabei sein.

Für Besucher, die unter die Ausnahmeregelungen zum Besuchsverbot fallen, gibt es am KBR Besucherausweise, die nur nach vorherigem Ausfüllen des Kontaktbogens und der Gesundheitsbestätigung ausgehändigt werden. Das entsprechende Formular gibt es hier zum Download und liegt auch an der Info in der KBR-Lobby aus. Das Ausfüllen des Formulars führt nicht automatisch zu einer „Besuchserlaubnis“.

Weitere Hinweise zu den Zugangsbeschränkungen

Neben Patienten und deren Besucher kommen auch weitere Personen ans KBR: Begleitpersonen von vorstationären Patienten, Betreuer/Bevollmächtige und Dolmetscher von Patienten. Sie sind keine klassischen „Besucher“, müssen sich aber ebenso registrieren, die Gesundheitsfragen beantworten und erhalten einen Ausweis.

Die Übergabe von Wäsche oder anderen Dingen des täglichen Gebrauchs an das Klinikpersonal oder die Patienten direkt auf der Station stellt ein vermeidbares Infektionsrisiko dar und ist deshalb aktuell nicht mehr zulässig. Stattdessen bittet das KBR alle Patienten, bereits bei ihrer stationären Aufnahme alles Benötigte für Ihren Aufenthalt im Klinikum mitzubringen. Nur im Falle einer unvorhergesehenen Verlängerung des Aufenthalts oder auch bei einer Aufnahme des Patienten über die Zentrale Notaufnahme stehen die Mitarbeiter der jeweiligen Station als Ansprechpartner für die Angehörigen zur Verfügung, um eine Versorgung dieser Patienten mit Wäsche und Gegenständen des täglichen Gebrauchs sicher zu stellen.

 

Mitarbeiterschutz

Der Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat in der aktuellen Situation höchste Priorität. Es gilt, unsere Mitarbeiter vor einer möglichen Ansteckung zu schützen.

Zusätzlich zu den oben genannten Schutzmaßnahmen verfolgt das KBR eine umfängliche Teststrategie. Am KBR werden alle Mitarbeiter aus den „Hotspots“ (ZNA, Isolierstation, ITS) regelmäßig getestet. Darüber hinaus besteht am KBR das Angebot für alle Mitarbeiter, unabhängig von ihrem Arbeitsbereich, sich am Klinikum testen lassen zu können und auch einen Antikörpertest durchführen zu lassen. Die Kosten für die Tests der Mitarbeiter übernimmt das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide.

Patientenversorgung

Patienten mit bestätigter Corona-Infektion werden am KBR auf isolierten Einheiten behandelt. Die umfänglichen Schutzmaßnahmen erfolgen entsprechend der RKI-Empfehlungen und in Zusammenarbeit mit unseren Hygienefachkräften bzw. dem Sachgebiet S7 des Krisenstabes.

Zu Beginn der Pandemie hat sich das KBR auf verschiedene Szenarien vorbereitet. Da nicht klar war, wie viele Corona-Patienten in Deutschland bzw. Bremerhaven tatsächlich eine stationäre Krankenhausversorgung benötigen würden, hat das KBR entsprechend der im März 2020 geforderten Vorgaben die Einrichtung mehrerer Isolierstationen, einer isolierten Notaufnahme und eine Verdopplung der Intensivbetten vorbereitet – und zum Glück bislang nicht umsetzen müssen.