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Aktuelles

Mitarbeitende mit neuem Zertifikat der Radiologie

V..l.n.r.: Meike Velden und Lena Grünke (beide MTRA in der Radiologie), Dr. Timo Phung (Chefarzt der Radiologie) mit der Zertifizierungsurkunde, Dr. Susanne Kleinbrahm (Medizinische Geschäftsführerin), George Ghobrial (Leitender Oberarzt der Radiologie), Dr. Nils Marencke und Kurd Kareem (beide Oberarzt in der Radiologie)

Radiologie umfangreich zertifiziert

Unsere Radiologie und Neuroradiologie erreichen die höchste Zertifizierungsstufe der DeGIR und DGNR

Unser Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie hat die höchste Zertifizierungsstufe der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR) sowie der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) erreicht. Mit der vollständigen Zertifizierung aller Module A bis F gehört das KBR zu einem kleinen Kreis von aktuell knapp 40 Krankenhäusern in Deutschland, die das gesamte interventionell-radiologische und neuroradiologische Behandlungsspektrum nach den hohen Qualitätsstandards der Fachgesellschaften anbieten.

Komplettes Spektrum interventioneller Radiologie und Neuroradiologie zertifiziert

Ausgezeichnet wurde das Institut für seine besondere Erfahrung und Behandlungsqualität bei anspruchsvollen minimal-invasiven Eingriffen zur Behandlung von Gefäßerkrankungen. Dazu gehören unter anderem die Versorgung von Schlaganfällen, Hirnaneurysmen, Gefäßfehl­bildungen sowie weiteren komplexen Erkrankungen der Hirngefäße. Eine derart umfassende Zertifizierung findet sich überwiegend an Universitätskliniken. Umso bemerkenswerter ist es, dass diese hohe Auszeichnung nun auch von einem kommunalen Krankenhaus der Maximalversorgung erreicht wurde. Gleichzeitig bestätigt die Zertifizierung die Anerkennung des Instituts als DeGIR-/DGNR-Ausbildungszentrum über das gesamte interventionelle Spektrum. Damit steht das Klinikum nicht nur für höchste Qualität in der Patientenversorgung, sondern engagiert sich auch in der Ausbildung der nächsten Generation interventioneller Radiologinnen, Radiologen, Neuroradiologinnen und Neuroradiologen.

Für Chefarzt Dr. Timo Phung stellt die Auszeichnung einen wichtigen Meilenstein dar: „Die vollständige Zertifizierung aller Module bestätigt unseren Anspruch, medizinische Qualität kontinuierlich weiterzuentwickeln und unseren Patientinnen und Patienten modernste diagnostische und minimal-invasive Therapieverfahren auf höchstem Niveau anzubieten. Gleichzeitig ist sie für uns Ansporn, Innovationen weiter voranzutreiben, wissenschaftliche Entwicklungen früh in die Patientenversorgung zu integrieren und die interventionelle Radiologie und Neuroradiologie in Bremerhaven nachhaltig weiter auszubauen.“

Auch die Medizinische Geschäftsführerin Dr. Susanne Kleinbrahm freut sich über die erneute Auszeichnung: „Dies ist eine Bestätigung der guten Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Radiologie und sämtlichen Bereichen unseres Klinikums, für die allen Beteiligten ein großer Dank gebührt. Gute Kooperationen innerhalb unseres Hauses sind ein entscheidender Schlüssel für eine schnelle und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung. Diese Zusammenarbeit werden wir auch künftig weiter stärken.“

Wohnortnahe Spitzenmedizin für Patientinnen und Patienten in der Region

Für Patientinnen und Patienten bedeutet die Zertifizierung einen unmittelbaren Vorteil: Hoch­spezialisierte Diagnostik und Therapie auf höchstem Niveau stehen direkt vor Ort in Bremerhaven zur Verfügung. Gerade bei zeitkritischen Erkrankungen wie dem Schlaganfall oder bei komplexen Erkrankungen der Hirngefäße profitieren Betroffene von kurzen Wegen, einer rund um die Uhr verfügbaren spezialisierten Versorgung und der Möglichkeit, selbst anspruchsvollste minimal-invasive Eingriffe ohne Verlegung in ein entferntes Zentrum durchführen zu lassen. Das spart wertvolle Zeit und kann entscheidend für Behandlungserfolg, Lebensqualität und Prognose sein.

Mit der vollständigen Zertifizierung aller Module A bis F unterstreicht das Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide seinen Anspruch, Patientinnen und Patienten in der Region eine medizinische Versorgung auf höchstem fachlichem Niveau anzubieten – wohnortnah, interdisziplinär und nach den höchsten Qualitätsstandards der deutschen Fachgesellschaften.