Traumatologisches Zentrum Wirbelsäulenchirurgie

„Bei einem Sturz aus dem Bett habe ich mir die Wirbelsäule verletzt. Danach hatte ich unerträgliche Schmerzen.“

Patient Wolfgang G. kam in die Klinik für Unfall- und Handchirurgie und Orthopädie mit dem Verdacht auf eine schwere Wirbelsäulenverletzung. Bei der Befunderhebung zeigte sich, dass bei Wolfgang G. bei einem Lendenwirbel ein Wirbelkörper eingebrochen war.

Als traumatologisches Zentrum versorgen wir sämtliche Brüche und Verletzungen der gesamten Wirbelsäule vom Hinterhauptsbereich bis zum Kreuzbein. Im Fall von Wolfgang G. erfolgte eine Ballonaufrichtung des eingebrochenen Wirbelkörpers mit anschließender Zementauffüllung.

Diese oft aufwendigen Verfahren der Wirbelsäulenchirurgie werden z. T. mit minimalinvasiven Techniken durchgeführt. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin da derartige Versorgungen eine umfassende postoperative Nachsorge und Überwachung erfordern. Bei degenerativen Erkrankungen besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Neurochirurgischen Klinik. Außerdem stehen neben intraoperativer Röntgen- und Navigationstechnologie auch Mikroskope für die operative Versorgung zur Verfügung. Zur Rekonstruktion von Wirbelkörpern werden sowohl starre wie auch expandierbare Wirbelkörperersatzimplantate aus Titan und Tantalum verwendet.

Chefarztsekretariat

Gabriele Schmidt

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