Mammographie und Sonographie

Für die Stanzbiopsie wird der abzuklärende Knoten nach vorheriger örtlicher Betäubung mit einer 1,5 mm dicken Hochgeschwindigkeitsstanzkanüle aufgesucht und unter direkter sonografischer Kontrolle ein winziger Gewebszylinder aus dem Herd gestanzt. Dieser wird dann nach entsprechender Aufarbeitung vom pathologischen Institut mikroskopisch untersucht. Je nach Untersuchungsergebnis der Feinnadelpunktion oder der Stanzbiopsie wird dann entschieden, ob der aufgetretene Herdbefund durch einen operativen Eingriff entnommen werden muss.

Bei Frauen mit einer positiven Familienanamnese (Brustkrebs bei nahem Verwandten) oder einem verdächtigen Tastbefund stellen die Mammographie und die Sonographieanerkannte diagnostische Methoden dar, die sich gegenseitig ergänzen. In der Mammographie können neben Strukturveränderungen des Drüsengewebes auch kleinste Verkalkungen, die eventuell auf einen Brustkrebs hindeuten können, erkannt werden.
Für die Sonographie ist eine wichtige Voraussetzung, dass sie mit einem hochauflösenden Ultraschallgerät der neuesten Generation durchgeführt wird, da nur so auch kleine Herde in der Brust erkannt werden können. Die Frauenklinik des Klinkums Bremerhaven-Reinkenheide verfügt über zwei High-End Ultraschallgeräte mit speziellen, auf die Brustdiagnose ausgerichteten Zusatzfunktionen.

Zur weiteren Abklärung von tastbaren oder sonografisch sichtbaren Herdbefunden kommen an unserer Klinik die Feinnadelpunktion (FNP) oder die Stanzbiopsie zur Anwendung. Bei der Feinnadelpunktion wird der tastbare Knoten mit einer sehr feinen Kanüle durch die Haut direkt punktiert, um unter Sog einige Zellen zu gewinnen, die dann auf einem Objektträger ausgestrichen, gefärbt und zytologisch untersucht werden. Da der Chefarzt der Abteilung auch als Facharzt für Pathologie eine spezielle Weiterbildung auf dem Gebiet der Mammazytologie besitzt, werden die Präparate von ihm persönlich beurteilt. Dadurch besitzt diese Untersuchungsmethode den Vorteil einer schnellen und qualitativ hochwertigen Aussagekraft. Für die Stanzbiopsie wird der abzuklärende Knoten nach vorheriger örtlicher Betäubung mit einer 1,5 mm dicken Hochgeschwindigkeitsstanzkanüle aufgesucht und unter direkter sonografischer Kontrolle ein winziger Gewebszylinder aus dem Herd gestanzt. Dieser wird dann nach entsprechender Aufarbeitung vom pathologischen Institut mikroskopisch untersucht.

Je nach Untersuchungsergebnis der Feinnadelpunktion oder der Stanzbiopsie wird dann entschieden, ob der aufgetretene Herdbefund durch einen operativen Eingriff entnommen werden muss.

Chefarztsekretariat

Ute Hensel

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Ärztliche Sprechstunde

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