Alterstraumatologisches Zentrum

Für Menschen im höheren Lebensalter ist ein Sturz mit seinen Folgen häufig ein einschneidendes Ereignis. Schneller als bei jungen Menschen kommt es dabei zu einem Knochenbruch und durch die Bettlägerigkeit zu Muskelschwund. Zusätzlich behindern häufig Seh- oder Hörstörungen, eine Verwirrtheit oder andere Erkrankungen die Genesung. Um den speziellen Bedürfnissen dieser Patientengruppe besser gerecht zu werden, haben wir das Zentrum für Alterstraumatologie gegründet.

Hier werden Sie bzw. Ihre Angehörigen gemeinsam durch Unfallchirurgen, Geriater (Altersmediziner), Anästhesisten (Narkoseärzte) und Radiologen (Röntgenärzte) behandelt. Das Pflege- und Therapeutenteam beginnt so früh wie möglich mit der Rehabilitation zum Erhalt Ihrer Selbständigkeit. Bis zur Entlassung erhalten Sie die notwendigen Hilfsmittel und ggf. eine Beratung durch unseren Sozialdienst.

Leitgedanke

Wir bündeln unsere Kompetenzen im Alterstraumatologischen Zentrum um Ihnen noch besser helfen zu können.

Seit März 2015 sind wir ein zertifiziertes Alterstraumatologisches Zentrum und werden zur Qualitätssicherung alle 3 Jahre extern überprüft.

Ansprechpartner

Unfallchirurgie 


Dr. med. Reichstein
Chefarzt

0471 299 - 3414

Station 7C:
     0471 299 - 3350

Geriatrie

Dr. med. Ackermann
Chefarzt

0471 299 - 3690

Anästhesie

Prof. Dr. med. Radke
Chefarzt

0471 299 - 3268

Stefan Pfleiderer

Radiologie

PD Dr. med. Pfleiderer
Chefarzt

0471 299 - 3230

Sozialdienst

Frau Rodewald

0471 299 - 3740

Herr Strüver

0471 299 - 3568

Stationäre Physiotherapie

Herr Müller-Porwoll

0471 299 – 2412

Stationärer Aufenthalt

  • Aufnahmegespräch und Untersuchung
  • Röntgendiagnostik
  • OP-Aufklärung
  • Narkosegespräch mit dem Anästhesisten, um das Narkoseverfahren auf Ihre individuellen Bedürfnisse abzustimmen
  • Visite durch die Geriater um die Sturzursache herauszufinden und um die Behandlung der Erkrankung innerer Organe zu optimieren
  • Das Pflege- und Therapeutenteam wird Sie anleiten und begleiten schnellstmöglich das Bett wieder zu verlassen und Ihre Selbständigkeit fördern. Hierfür benötigen Sie festes, passendes Schuhwerk sowie eine Trainingshose.
  • Zur weiteren Rehabilitation können Sie in die geriatrische Abteilung in diesem Hause verlegt werden
  • Unser Sozialdienst hilft Ihnen, sollten Sie nach der Entlassung noch Unterstützung benötigen